| Vom Rifugio "Monte delle Scale" über Grosio nach Aprica | |||
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Zum Glück hört es noch in der Nacht auf zu regnen und am nächsten Morgen
kommt schon wieder die Sonne raus. Wir fahren entlang des Lago della Scale
vor zu den Wehrtürmen "Torri di Fraele", von wo aus man einen tollen Blick
bis hinunter nach Bormio hat.
Gleich nach der 3. Serpentine in Richtung Bormio verlassen wir wieder das kurze Stück, das die Route parallel mit der Heckmair-Route verläuft und fahren fast ohne Höhen-Verlust oberhalb von Valdidentro durchs Val Vezzola in Richtung Arnoga.
In Arnoga überqueren wir die Verbindungsstraße zwischen Bormio und Livigno und es geht dann hinauf zum Passo di Verva, da wir uns für die im Bike beschriebene Alternativ-Route nach Grosio entschieden hatten. 3 km bergab Tragen hörte sich einfach nicht so verlockend an.
Kurz hinter der Passhöhe stießen wir auf ein riesiges Schneefeld, das wir nach anfänglichem Zögern dann doch mit den Bikes durchquerten.
Der Pass lässt sich im Gegensatz zur Route nach Poschiavo problemlos komplett fahren und in einem Bergdorf vor Grosio (Fusino, 1203 m) machen wir dann in einer urigen Berg-Pinte Mittag.
In Grosio (650 m) angelangt verlassen uns jetzt Volker und Goldi, da die beiden am nächsten Tag zuhause sein wollen. Wir entschließen uns nach dem Kauf zweier Kompass-Karten, eine völlig unbekannte Route über Aprica, den Passo Venerocolo nach Schilpario zu versuchen, um dann letztendlich als Ziel den Iseo-See zu erreichen. Da wir nicht wissen, was uns auf dem Venerocolo erwartet, beschließen wir, noch am selben Spät-Nachmittag die gut 740 Höhenmeter nach Aprica in Angriff zu nehmen. Wir rollen deshalb zunächst auf der Hauptstraße bis Tirano (450 m) und weiter bis Stazzona (435 m). Von dort aus geht's dann wieder hinauf bis nach Aprica (1176 m).
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