Von Aprica nach Schilpario
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Von Ischgl nach Scuol

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Von Scuol zum Rifugio "Monte delle Scale"

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Vom Rifugio
"Monte delle Scale" über Grosio nach Aprica

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Von Aprica nach Schilpario

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Von Schilpario nach Pisogne (Iseo-See)

 

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Am nächsten Morgen starten wir von Aprica (1176 m) aus ins Ungewisse.

 

Der von uns ausgewählte Weg ist zwar auf der Kompasskarte durchgehend dick rot eingezeichnet, aber dass das für Biker nichts heißen muss haben wir schon öfter erlebt.
(Bestes Beispiel ist die Strecke über den Passo Campo auf der Heckmair Route).
Ein für Wanderer gut geeigneter Weg ist eben nicht automatisch auch für Mountain-Biker geeignet.

 

Zunächst geht's noch einmal runter bis auf etwa 920 m und wir treffen auf einen prima Weg, der zwar sehr steil, aber durchaus noch fahrbar hinaufführt zum Lago Belviso.

 

     

Lago Belviso (1485 m)

Auch den See entlang führt noch immer ein toller Weg.

Doch danach wird's dann schon schwieriger. Als der Weg den See verlässt, gehen wir doch immer häufiger dazu über, das Bike den extrem steilen Weg hinauf zu schieben.

Nach dem Waldstück schieben wir eigentlich nur noch bis hinauf zur Malga di Campo (1822 m). Etwas überrascht sind wir schon, als wir dort oben Geländewagen stehen sehen. Die sind offensichtlich doch etwas ausdauernder im Steilstück als wir ;-)


Malga di Campo: über den Bergkamm rechts oberhalb des Waldrückens ging's weiter

Doch was sich jetzt anschließt ist dann gar nicht mehr fahrbar: Echte Wanderwege durch felsige Wiesen, Latschenfelder und Geröllhänge. Zum Schluss dürfen natürlich auch Schneefelder nicht fehlen, das letzte davon im steilsten Stück kurz vor der Passhöhe.

 
Der Einschnitt links der Mitte ist der Passo del Venerocolo

Wenn's auf der anderen Seite so weitergeht, dann haben wir verloren...


Da sind wir hochgekommen (sieht doch eigentlich ganz flach aus, oder?)


Passo del Venerocolo (2314 m): Blick auf die andere Seite

Doch auf der anderen Seite des Venerocolo war vermutlich das Militär im 1.Weltkrieg am Werk. Die gesamte Strecke ist ein einziger, genialer Downhill über halb verfallene Militärpfade. Bis auf ganz wenige, seltene Stellen muss man überhaupt nicht absteigen.

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Und der Weg bleibt so genial bis man auf 1100 m Höhe auf die ersten Anzeichen von Zivilisation trifft: Eine Hütte, ein Fahrweg und einige italienische Wanderer, die uns mit einer Mischung aus Bewunderung und Mitleid ansehen, als wir mit Händen und Füßen erklären, wir kommen vom Venerocolo.


Schilpario (1124 m)

Das Radler auf dem Marktplatz von Schilpario hatten wir uns aber dann auch ehrlich verdient.

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